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25.09.2013, 22:15 Uhr
Wir sind keine Populisten
Pressemitteilung der CDU-Weende: Engagement für Freibad Weende
 CDU Weende wehrt sich gegen Angriffe der Grünen

 

Weende. Kurzfristigen Populismus zur Bundestagswahl werfen die Grünen der CDU in Sachen Weender Freibad vor. Der CDU-Ortsverband Weende verwahrt sich dagegen und verweist auf seinen mehrjährigen Kampf um eine Modernisierung des 59 Jahre alten Quellbades. Im Gegenzug verweist die CDU auf den offensichtlichen Verlust der Bürgernähe und die ideologischen Scheuklappen der Grünen.

 

„Das Bohren dicker Bretter ist kein kurzfristiger Populismus. Schon 2004 lief die Weender Kirmes unter dem Motto: „Weende schwimmt sich frei!“, das von mir vorgeschlagen war“, erklärt dazu Hans Otto Arnold (CDU). „Dem Umbau des Groner Freibades haben wir erst zugestimmt, als uns OB Jürgen Danielowski (CDU) versprochen hatte, dass die Zukunft des Weender Freibads gesichert bleibe. Dass sich sein Nachfolger Wolfgang Meyer (SPD) um diese Zusage keinen Deut scheren würde, konnten wir damals nicht ahnen. Die Idee zum ersten Freibadfest entstand dann Anfang 2011, als die schwarzen Wolken über unserem schönen Bad - zumindest von uns - nicht mehr zu übersehen waren. Schließlich habe ich als damaliger Ortsbürgermeister auch zu der Bürgerversammlung eingeladen, wo spontan 140 Bürgerinnen und Bürger ihre Bereitschaft erklärten, Mitglied in einem Förderverein zu werden. Seit der darauf folgenden offiziellen Gründungsversammlung ist auch Fritz Güntzler Mitglied des Vereins mit mittlerweile über 700 Mitgliedern. Der grüne Vorwurf, Güntzler sei erst aus wahltaktischen Gründen  für das Weender Freibad aktiv geworden, ist also hanebüchen.“

 

Gleichwohl hat auch das Weender Freibad mindestens indirekten Einfluss auf die Bundestagswahl, regional ungefähr so wie bundesweit der Veggietag. Auch dieser hat nur deshalb Bedeutung für die Wahlentscheidung erlangt, weil damit den Bürgern exemplarisch deutlich wird, welche Bevormundung sie von dieser Partei auch bei wahrhaft größeren Problemen zu erwarten haben. Zudem wird beim Umgang mit der starken Bürgerbewegung in Weende deutlich, wie unfähig und unsensibel die grüne Partei auch anderswo reagiert, wenn ihnen der Unmut der Bürger ins Gesicht schlägt. Jahrzehntelang waren die Grünen gewohnt, dass sie die Vertreter der außerparlamentarischen Opposition darstellen. Den Rollenwechsel haben sie noch nicht verkraftet.

 

Konventionelle Freibäder wie das Weender stellen grüne Ideologen aber noch vor weitere Probleme: Selbstverständlich wäre grüne Entenbrühe klarem gechlorten Quellwasser ökologisch weit überlegen, genauso klar, wie jede Erwärmung mit Erdgas nur des Teufels sein kann. Auch für die Abschaffung des Sprungturmes gibt es gewichtige historische Gründe. Waren doch solche Folterinstrumente einst schon von der preussischen Regierung forciert worden, um die deutsche Jugend paramilitärisch zu stählen. Eine lethargische Nichtschwimmerjugend im Entenpfuhl ist doch ein besserer Garant für unsere friedliche Zukunft als eine leistungsversessene Sportelite im gechlorten 50-Meterbecken.